Basilica Palladiana
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Die palladianische Basilika fasziniert mit ihren Linien, ihren Kontrasten. Die doppelte Loggienanordnung aus weißem Stein aus Piovene zeigt sich mit ihrer Eleganz und Feierlichkeit: Der Anstieg der Strukturen scheint unendlich, das Spiel mit Licht und Schatten bezaubert den Betrachter.
Der erste Teil des "Palazzo della Ragione" genannten Gebäudes wurde Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut, indem ältere Bauwerke vereinigt wurden: Der "Palatium Vetus" und der "Palatium Communis". Ende des Jahrhunderts sollte der Bau ein neues Aussehen erhalten und offene Räume für die Märkte, die in ihrem Umfeld stattfanden, geschaffen werden. Der Architekt Tommaso Formenton plante Loggien, die das Gebäude umgeben sollten. Diese wurden gebaut und gaben dem Palast eine neue Gestalt, die dem gleichnamigen Gebäude in Padua ähnelte.
Die falsche Konstruktion der neuen Strukturen hatte bereits zwei Jahre nach der Fertigstellung deren Einsturz zur Folge, wodurch sich das Problem des Wiederaufbaus stellte. Obwohl große Künstler wie Sebastiano Serlio, Michele Sanmicheli bis hin zu Giulio Romano zu Rate gezogen wurden, zeichnete sich keine schnelle Lösung ab. Fünfzig Jahre vergingen bis schließlich der Plan von Andrea della Gondola, später bekannt als Palladio, angenommen wurde. Er plante Loggien, die durch das Aufeinanderfolgenden derselben architektonischen Einheit, des serlianischen Fensters, gebildet wurden.
UNESCO Denkmal
Quelle: Aus "Vicenza, Stadt des Palladio", Stadt Vicenza, Amt für Kultur und Tourismus
Adresse: Piazza dei Signori
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