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Teatro Olimpico

Im Jahre 1555 gründete eine Gruppe von Adligen und Künstlern die "Accademia Olimpica". 1579 machte Palladio den Vorschlag, ein ständiges Theater für die Inszenierung der Aufführungen zu bauen, da die Holzstrukturen, die er für das Saalinnere des Palazzo della Ragione geplant hatte, abgerissen worden waren.
Dem Vorschlag von Palladio wurde zugestimmt und im Februar 1580 wurde mit den Bauarbeiten auf dem Hof des Schlosses aus dem 13. Jahrhundert begonnen. Wenige Monate später starb Andrea Palladio, der Auftrag ging auf den Sohn Silla über, aber schon bald wurde Vincenzo Scamozzi mit der Bauleitung beauftragt.
Das Teatro Olimpico hat die Struktur der römischen Theater: Der Zuschauerraum ist aus Platzgründen zusammengedrückt, er hat keinen halbkreisförmigen, sondern einen halbellipsenförmigen Grundriß. Die Frons Scenae scheint ein Triumpfbogen zu sein und der Mittelbogen sieht aus, als wäre er das "Regietor", aber gleichzeitig bemerkt man die Dreiteilung der großartigen Fassaden palladianischer Paläste.
Palladio ließ die Szenenfront zurücktreten: Im unteren Bereich befinden sich vollkommen runde Säulen, die nach oben hin nach und nach in der Wand verschwinden, wodurch sie auf halber Höhe als Halbsäulen erscheinen und unter der Decke ganz unsichtbar werden.
Die Strukturen sind aus verputztem Backstein und die Statuen aus Gips.
Die Stadt Theben mit den sieben Straßen wurde von Scamozzi aus Holz und Stuck als ideale Stadt geplant. Die mittlere Straße ist in Wirklichkeit nur zwölf Meter lang, sie erscheint auf Grund der Perspektive viel länger: Der Fußboden steigt an, der Himmel sinkt, die mit Statuen aus Gips und Mull geschmückten Gebäude kommen näher, indem sie immer kleiner werden.
UNESCO Denkmal

Quelle: Aus "Vicenza, Stadt des Palladio", Stadt Vicenza, Amt für Kultur und Tourismus

Adresse: piazza Matteotti

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