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Laubengänge des Monte Berico

Die Laubengänge führen von Vicenza hinauf zum Wallfahrtsort Monte Berico.
Sie wurden zwischen 1746 und 1780 nach den Plänen von Francesco Muttoni erbaut und bestehen aus 150 Arkaden und 15 Kapellen mit einer Gesamtlänge von 700 Metern.
An der Verbindungsstelle der beiden Flügel befindet sich die Cappella del Crocefisso, von der der Ortsname "al Cristo" stammt. Diese ersetzte eine alte, gleichnamige Kapelle, die sich weiter oben befand und wahrscheinlich abgerissen wurde, weil sie den Bau der Laubengänge behinderte.
Nach einem Erdrutsch im Jahre 1819 mußten circa zehn Arkaden wieder aufgebaut werden.
Die Architektur der Laubengänge ist einfach, fast von aufklärerischer Strenge. Die einzigen Verzierungen, die sich in den Lünetten der Kapellen befinden, stammen aus einer späteren Zeit (1899-1900) von Vittorio Bressanin und Vincenzo De Stefani und stellen die Mysterien des Rosenkranzes dar.


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