Villa Almerico Capra Valmarana "La Rotonda"
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Am Anfang der Riviera Berica, steht auf einem Hügel die "La Rotonda" genannte Villa Valmarana die dank ihrer Linien und Volumen seit Jahrhunderten die Reisenden verzaubert. Palladio ordnet in seiner Abhandlung das Gebäude auf Grund seiner Nähe zu Vicenza den "Bauten der Stadt "zu. Die Villa befindet sich auf einer leichten Anhöhe, die von Hügeln umgeben ist und an der damals der schiffbare Fluß Bacchiglione vorbeifloß. Heute wird der Anstieg vom Fluß zur Villa von der Straße gekreuzt und die natürliche Neigung des Hügels wird von einer Mauer unterbrochen. Das Gebäude wurde zwischen 1566 und 1568 begonnen und der Rohbau scheint 1571 fertiggestellt worden zu sein. Beim Tod des Auftraggebers, dem Domherr Paolo Almerico, wurde das Gebäude 1591 von Mario und Oderico Capra übernommen. Die Familie Capra beendete die Arbeiten circa im Jahr 1620. Vier gleiche Fassaden mit einer jonischen Vorhalle mit sechs Säulchen wiederholen sich auf jeder Seite. Die palladianischen Pläne sahen die Bedeckung des Mittelsaals mit einer halbkugelförmigen Kuppel vor, aber Vincenzo Scamozzi als Fertigsteller des Werks bewirkte eine Veränderung der Orginalidee und den Bau einer anderen Struktur.
Die halbkugelförmige Decke ist vollkommen mit Fresken des Alessandro Maganza geschmückt, die Seitenwände dagegen stellen griechische Gottheiten dar, die vom Franzosen Louis Dorigny im XVIII. Jahrhundert ausgeführt wurden. Zu dem Komplex gehört der nahegelegene, von Vincenzo Scamozzi geplante Speicher und die Familienkapelle, die von Girolamo Albanese von 1645 bis 1663 im Auftrag des Grafen Marzio Capra erbaut wurde.
UNESCO Denkmal
Quelle: Aus "Vicenza, Stadt des Palladio", Stadt Vicenza, Amt für Kultur und Tourismus
Adresse: via della Rotonda
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