Villa Trissino
heute Trettenero
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Zwischen den Jahren 1531 und 1538 renovierte Trissino ein gotisches Gebäude, das bereits im Besitz der Familie Valmarana war. Gemäß der Überlieferung traf der Adlige genau bei den Arbeiten an der Villa Trissino den "Tajapietra" Andrea "Fiolo de Piero della Gondola", dem er den Namen des in seinem Gedicht beschriebenen Engels, Palladio, gab. Der Bau ist der Ertrag der Arbeit des Trissino, der ein aufmerksamer Kenner der romanischen Kunst des anfänglichen sechzehnten Jahrhunderts war. Die zweistöckige Fassade wird von zwei seitlichen Türmen abgeschlossen. Der Mittelteil der Fassade mit sechs jonischen Lisenen verfügt in der unteren Etage über drei Mittelbögen, die mittels zweier Oculi und gleichvieler gekrümmter Fenster mit dem Ende verbunden sind. Das Obergeschoß ebenfalls mit sechs Lisenen korinthischer Ordnung zeichnet sich durch drei Fenster mit Ädikula aus, die sich auf einer Achse mit den darunterliegenden Bögen befinden, während in zwei seitlichen Nischen Statuen untergebracht sind. Einst war das Gebäude von einem Garten mit Statuen und Wasserläufen umgeben.
UNESCO Denkmal
Quelle: Aus "Vicenza, Stadt des Palladio", Stadt Vicenza, Amt für Kultur und Tourismus
Adresse: viale Cricoli (Ecke strada Marosticana)
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