Basilica dei Santi Felice e Fortunato
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Der frühchristliche architektonische Komplex der Basilica dei Santi Felice e Fortunato ist einer der bedeutendsten in unserer Region. Der heutige Bau ist eine romanische Rekonstruktion aus der Mitte des X. Jahrhunderts mit umfangreichen Einfügungen aus dem XII Jahrhundert. Er steht am Platz zweier früherer Gebäude: Das erste ist als die alte Basilika bekannt, deren Mosaikfußboden der Mitte des IV. oder Anfang des V. Jahrhunderts zugeschrieben wird und der zweite geht auf die Mitte des V. Jahrhunderts zurück.
Von der alten Basilika wurden große Teile des Fundaments gefunden, sodaß der Grundriß rekonstruiert werden konnte. Das Gebäude bestand aus einem rechteckigen Saal, vor dem ein Atrium lag und an dessen Seite sich die Nutzräume befanden. Der monumentale Komplex der Heiligen Felice und Fortunato wurde dagegen im V. Jahrhundert erbaut. Diese wesentlich größere dreischiffige Kirche ist komplett mit Mosaiken ausgeschmückt und verfügt über ein Narthex, zu dem später noch ein Atrium kam.
Ein wichtiger und heute noch bestehender Teil des Komplexes war das Heiligtum der Heiligen Maria Mutter Gottes.
Die Ankunft der Ungarn (Ende IX. Jahrhundert) verursachte eine schwere Zerstörung, die Basilika wurde daher im X. Jahrhundert wiederaufgebaut und in Folge der vom Erdbeben 1117 hervorgerufenen Schäden restauriert. Im Laufe des XV. Jahrhunderts und später, im XVII. Jahrhundert, wurden grundlegendere Veränderungen vorgenommen.
Im Jahre 1939 begannen die Arbeiten für die Wiederherstellung des Gebäudes, die 1993 abgeschlossen wurden.
Im Inneren befinden sich Gemälde von Giulio Carpioni (" La strage dei martiri innocenti", "Le sante Cassia, Innocenza, Gaudenzia e Neofita", "Il martirio dei santi Vito, Modesto e Crescenzo") und von Alessandro Maganza ("San Valentino risana gli infermi").
Beim Kirchengerät ist das wertvolle monolitische Tabernakel aus dem fünfzehnten Jahrhundert, einem ansehnlichen Beispiel der Hochgotik, erwähnenswert.
Pfarrkirche.
Die Verehrung der Märtyrer und das Heiligtum S. Maria Mater Domini - Liturgische Ergründung
Vom Amt für Kulturgut der Diözese Vicenza anerkannter Text
Adresse: corso santi Felice e Fortunato, 219 - tel. 0444 547246
Wochentagsmessen 8.30, 18.30 Uhr
Vorfeiertagsmessen: 18.30 Uhr
Sonn- und Feiertagsmessen: 8.30, 10.00, 11.30, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag 9.00-12.00 Uhr und 15.30-19.30 Uhr
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