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Chiesa di San Rocco

Die Votivkirche San Rocco entstand 1485, um das Ende einer Pestepidemie zu erbitten. Sie wurde an der Stelle erbaut, an der zu Ehren des Heiligen von Montpellier ein Kapitell stand und zusammen mit dem angrenzenden Kreuzgang wird sie Lorenzo da Bologna zugeschrieben. Nachdem sie im Jahre 1530 vergrößert und mit einer Fassade versehen wurde, stellt sie eines der ersten Beispiele der Renaissancearchitektur in Vicenza dar.
Die orginale Hängeloge im Kircheninneren wurde für den Chor der jahrhundertelangen Chorherren von San Giorgio in Alga gebaut, die im angrenzenden Kloster wohnten.
Ansehnlich sind die Gemälde, die teilweise ausgetauscht wurden und sich in verschiedenen Museen befinden (Städtische Pinakothek Vicenza, Brera).
Unter anderem sind zwei Gemälde von Alessandro Maganza ("Il Paradiso" und "L'inferno") und zwei Gemälde von Gian Battista Zelotti ("Pentecoste" und "Invenzione della Croce") erwähnenswert, die sich noch in der Kirche befinden.
Unter Napoleon wurde das Kloster in ein "Institut für Findelkinder" umgewandelt, wo die Neugeborenen, die in das noch sichtbare Rad im Kircheninneren gelegt wurden, aufgenommen wurden.
Das Tabernakel - Liturgische Ergründung

Vom Amt für Kulturgut der Diözese Vicenza anerkannter Text

Adresse: contrà mure san Rocco, 26

Sonn- und Feiertagsmessen: 9.30 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag 9.00-11.00 Uhr; an Sonn- und Feiertagen 10.30-12.00 Uhr;
von März bis Dezember 2000 Donnerstag 9.00-12.00 Uhr

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