Marianisches Vicenza
Die Verehrung der Heiligen Jungfrau zeichnet die vicentinische Frömmigkeit wahrscheinlich bereits seit dem XIII. Jahrhundert aus, als die für die Marienmission besonders empfänglichen Bettelorden dazu beitrugen, einen so eng mit dem Geheimnis der Fleischwerdung Christi verbundenen Glauben zu verbreiten.
Aber erst durch die Gründung der Wallfahrtsstätte Monte Berico und die darauffolgende Ansiedlung der Servitenschwestern entstand die außergewöhnliche Blüte einer Ergebenheit, die jedes Jahr Millionen von Gläubigen anzieht.
Die Madonna des Monte Berico, die Schutzherrin von Vicenza, schützt von oben ihre Gläubigen, die ihr im Laufe der Jahrhunderte andere heilige Anbetungsstätten gewidmet haben; erwähnenswert sind wegen ihres außerordentlichen Reichtums an Kunst- und Andachtsgegenständen unter anderem die Wallfahrtsstätten Santuario di Madonna dei Miracoli in Lonigo, Santuario della Salus Infirmorum in Scaldaferro und Santuario di S. Maria della Pieve in Chiampo.
Text: Amt für Kulturgut der Diözese Vicenza |